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Die Bauchspeicheldrüse liegt im Oberbauch und produziert Verdauungsenzyme zur Aufspaltung von Nahrungsbestandteilen. Außerdem produziert sie Hormone zur Regulation des Zuckerstoffwechsels (Insulin und Glukagon). Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann akut oder chronisch verlaufen.
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Häufigkeit:
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Zehn von 100.000 Deutschen entwickeln jährlich eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, ca. 70 von 100.000 leiden unter der chronischen Form dieser Erkrankung.
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Ursachen:
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Die häufigste Ursache der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung sind eingeklemmte Gallensteine bzw. wiederholte Gallenblasenentzündungen (in ca. 50 % der Fälle). Die häufigste Ursache der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist in 80 % der Fälle übermäßiger Alkoholkonsum. Hier wiederholen sich die Entzündungen immer wieder und können ähnlich wie die akute Form verlaufen. Die einzelnen Zellen der Bauchspeicheldrüse schwellen an, die Verdauungssäfte können nicht mehr ungehindert abfließen und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse zerstören das umliegende Gewebe.
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Weitere Ursachen von Bauchspeicheldrüsenentzündung können Stoffwechselstörungen wie z.B. eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen, Medikamente, Drogen, Virusinfektionen, Erbfaktoren, Fehlbildung oder Veränderungen der Gänge der Bauchspeicheldrüse aufgrund von Erbanlagen oder chirurgischen Eingriffen sein.
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Symptome:
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plötzlich auftretende stärkste Oberbauchschmerzen (akute Form) bzw. immer wiederkehrende, dumpfe Schmerzen in der Tiefe des Oberbauchs, die Stunden bis Tage anhalten (chronische Form)
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die Schmerzen strahlen meist gürtelförmig in den Rücken aus, bei der chronischen Form kann die Erkrankung vor allem im Spätstadium aber auch schmerzfrei verlaufen
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Schmerzen begleitet von massiver Übelkeit und Erbrechen
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Kreislaufschock oder schockähnliche Anzeichen im akuten Stadium
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möglicherweise Fieber
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Bei der chronischen Bauchspeichelentzündung kommt es außerdem nach fettigem Essen häufig zu Völle- und Blähgefühl und evtl. zu voluminösen und übelriechenden Fettstühlen aufgrund der Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse.
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Diagnose:
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Aufgrund der Krankengeschichte und der typischen Symptome kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vermutet werden. Blutuntersuchungen,
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Ultraschall- sowie andere Bildgebende Untersuchungen können hilfreich sein bei der Diagnose.
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Tipps zur Behandlung:
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Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung bzw. ein akuter Schub der chronischen Form sollte auf alle Fälle im Krankenhaus behandelt werden. Die Gabe des nach Klassischer Homöopathie ausgewählten homöopathischen Arzneimittels kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und weitere Schübe vermindern oder gar verhindern. Dabei muss selbstverständlich die zugrundeliegende Erkrankung mitbehandelt werden. Absoluter Alkoholverzicht ist unbedingt erforderlich. Die Einnahme von Verdauungsenzymen und Vitaminen kann im fortgeschrittenen Fall erforderlich werden, ebenso wie die Behandlung der Zuckerkrankheit.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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