Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Das Basaliom – heller Hautkrebs

Definition:
Bei einem Basaliom (Basalzellkrebs) handelt es sich um einen sog. hellen Hautkrebs, der nur sehr selten Tochtergeschwülste bildet. Die entarteten Zellen der Basalzellschicht der Haut oder der Wurzelscheiden der Haarfollikel können in umliegendes Gewebe wie Knochen, Muskeln und Bindegewebe hineinwachsen und es zerstören. Basaliome entstehen bevorzugt an Gesicht, Kopf, Dekolleté, Schultern, Nacken und Fußrücken, also den der Sonne ausgesetzten Hautgebieten.

Häufigkeit:
Das Basaliom gehört in Mitteleuropa zu den häufigsten bösartigen Tumoren. Allein in Deutschland erkranken ca. 250 000 Menschen jährlich, meist im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Männer und Frauen sind ungefähr gleich häufig betroffen.

Ursache:
Eine starke UV-Belastung (Sonne) sowie erbliche Veranlagung in Zusammenhang mit hellem Hauttyp sind häufige Ursachen. Das Vorliegen vieler Leberflecke und blonder Haare erhöhen das Risiko, ein Basaliom zu entwickeln ebenso wie starkes Rauchen. Ein deutlich erhöhtes Risiko ist bei Personen erkennbar, die in der Kindheit häufig Sonnenbrand hatten.

Diagnose:
Eine sichere Diagnose erfolgt durch den Hautarzt meist mittels Hautproben. Es gibt mittlerweile auch neue Techniken, mit deren Hilfe eine Diagnose ohne Gewebeprobe möglich ist.

Symptome:
Typische Anzeichen für ein Basaliom sind gelblich-rötliche knotige Schwellungen mit zentraler Vertiefung und einem Randwall, der oft von perlschnurartigen kleinen Knötchen besetzt ist und meistens von winzigen Blutgefäßen durchzogen wird. Die Geschwüre bestehen länger als 6 Wochen, können häufig verkrusten, immer wieder jucken oder auch bluten bzw. nässen.

Therapie:
Wichtig ist es, die Haut regelmäßig selbst zu untersuchen, um ein Basaliom frühzeitig zu erkennen. Wegen des langfristig zerstörerischen Wachstums sollten Basaliome frühzeitig entfernt werden, um eine Schädigung tieferliegender Gewebebereiche zu vermeiden. Am besten schützt man sich vor der Entstehung eines Basalioms durch folgende Maßnahmen:
die Haut langsam und behutsam an die Sonne gewöhnen, Sonnenbrände unbedingt vermeiden
Aktivitäten im Freien in der Zeit zwischen elf und 15 Uhr vermeiden
Babys keiner direkten Sonnenbestrahlung aussetzen und Kleinkinder nur bekleidet in der Sonne spielen lassen
Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen als Schutz vor schädlichen UV-Strahlen
Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 verwenden
Sonnenstudios meiden
Bei bereits bestehendem Basaliom ist die vollständige operative Entfernung die beste Therapie. Für Fälle, die nicht operiert werden können, hat die Schulmedizin andere Therapiemöglichkeiten wie Strahlentherapie, Vereisung, Immuntherapie sowie örtliche Chemotherapie. Naturheilkundliche Maßnahmen können hier unterstützend eingesetzt werden.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.